Archiv der Kategorie: Religio

Vortrag – Aufbau der kath. Weltkirche

Geehrte Farben,-Cartell,- und Bundesbrüder, werte Gäste!

Wir laden Sie herzlich zur kommenden Veranstaltung ein. Am 29.10.2015 hält Bbr. Domvikar Christian Hecht auf dem Chursachsenheim einen Vortrag zum Thema:

Aufbau der katholischen Weltkirche, im besonderen Bezug zur unierten Ostkirche.

Das Referat beginnt um 19 Uhr. c.t

 

Wir freuen uns auf ihr Erscheinen.

Ihre K.D.St.V Chursachsen

Verabschiedung unseres Bischofs

Bild: Diözese Dresden Meißen. Michael Baudisch
Bild: Diözese Dresden Meißen. Michael Baudisch

In diesem Monat hatten wir die traurige Aufgabe den hochwürdigsten Herrn S.E. Cbr. Bischof Heiner Koch zu verabschieden. Am 8.September feierte unser Episkopat sein letztes Pontifikalamt in der Kathedrale zu Dresden. Gemeinsam mit zwei weiteren katholische Studentenverbindungen begleiteten wir die Hl. Messe.  S.E. Bischof Koch erfreute sich zu tiefst an unserer Anwesendheit und bedankte sich sehr herzlich für unser Engagement. Nun müssen wir unseren Hirten in seine neue Diözese ziehen zu lassen –nach Berlin.

Modernes jüdisches Leben in Dresden mit Rabbiner A. Nachama

DSCF6345Am gestrigen Abend erfreute uns der ortsansässige Rabbiner Alexander Nachama mit intimen Einblicken in das jüdische Leben vor Ort. Dabei begab er sich, mit seinem Auditorium zunächst in die Geschichte und arbeitet sich somit wieder in die Gegenwart zurück. Viele Thematiken, wie den Bau der neuen Synagoge, der voller Symbolik ist, die Speiseregeln, die Liturgie im Gottesdienst, das Gemeindeleben im Allgemeinen in Dresden, sprach der Rabbi in seinem Vortrag an.

In der sich anschließenden Diskussion und Fragerunde, nutzten die Zuhörer die seltene Gelegenheit um ihre ganz persönlichen  Fragen beantwortet zu bekommen.

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Wir danken nochmals den hochwürdigen Herrn Rabbiner Alexander Nachama sowie allen Gästen die gestern Abend zu uns gestoßen sind.

Wir freuen uns bereits auf das kommende Wintersemester, denn dann steht wieder ein gemeinsamer Programmpunkt mit den Urvätern im Glauben in unserem Semesterablauf.

 

Chursachsen bei Fronleichnam

11406879_897524913622566_6599782354441899547_nBei wunderbarem Fronleichnamswetter trafen sich die Bundesbrüder mit ihren Frauen/Freundinnen vor der Kathedrale. Unsere Chargenabordnung traf pünktlich in der Sakristei ein. In dieser wies uns unser Bundessbruder Domvikar Christian Hecht in den Ablauf der Hl. Messe, sowie der anschließenden Prozession, ein. Die Hl. Messe wurde, wie so oft, von unseren Kapellknaben musikalisch, auf wunderbare Weise, ausgestaltet. Nach einer sehr festlichen Hl. Messe begannen wir die Prozession durch die Dresdner-Altstadt. Das Allerheiligste wurde von einer schier großen Anzahl von Gläubigen begleitet. Darunter waren auch Vertreter des Malteserritterorden und Ritter vom Orden des Hl. Grab von Jerusalem und viele weitere kath. Verbände.

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Nach der Prozession durften wir noch zahlreiche Gäste, Bundesbrüder und deren Freundinnen / Ehefrauen auf dem Chursachsenheim zum gemeinsamen Abendessen herzlich willkommen heißen.

 

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Biblische Impulse

christianEin großes, wenn nicht das Urprinzip des Cartellverbandes und somit auch von der kath. Studentenverbindung ist das Bekenntnis zum lebendigen Katholizismus. Somit versuchen wir nicht nur unseren Glauben aktiv zu leben, sondern uns mit Ihm auch theoretisch zu beschäftigen.

So auch am gestrigen Abend: Unser Bbr und Domvikar Christian Hecht bereitete mit uns wieder einige passende Bibelstellen auf. Nach emsigen Diskussionen, Debatten und Inspirationen beendeten wir die schöne Gesprächsrunde mit dem Gebet des Vater Unsers.

 

Danach blieb noch einige Zeit – bei dem ein oder anderem Bier, die Thematiken in gemütlicher Runde  weiter zu besprechen, bevor am nächsten Tag, die nächsten Vorlesungen auf uns warteten.

Cartellverband bezieht Position zu PEGIDA

Der Cartellverband der katholischen deutschen Studentenverbindungen, hat gestern seine Position zur Dresdner PEGIDA-Bewegung geäußert. Als Dresdner Studentenverbindung im CV veröffentlichen wir deshalb hier die offizielle Mitteilung der CV-Homepage.

München, 17. Dezember 2014.- Mit tiefem Bedauern nimmt der Cartellverband der katholischen deutschen Studentenverbindungen (CV) die sich häufenden PEGIDA-Demonstrationen gegen den Islam zur Kenntnis. Dass sie ausgerechnet in Dresden den größten Zulauf haben, also in einer Stadt, in der es praktisch keine Muslime gibt, zeigt deutlich, dass hier irrationale Ängste geschürt werden, um einer irgendwie gearteten Unzufriedenheit Ausdruck zu geben. Es wäre besser, so der Vorsitzende des Cartellverbandes, der Münchner Rechtsanwalt Heiner Emrich, wenn alle diejenigen, die Angst vor einer Islamisierung Europas äußern und somit scheinbar dessen christliche Wurzeln hervorheben wollen, sich auch tatsächlich zu den christlich-jüdischen Grundlagen Europas bekennen und sich aktiv für deren Werte einsetzen würden, insbesondere also für die Toleranz.

Ein solches Engagement würde ein Zusammenleben mit Muslimen ohne Ängste ermöglichen. Religion ist kein politischer Machtfaktor und darf deshalb auch kein Hindernis für ein friedliches Zusammenleben der Menschen verschiedener Religionen sein. Wenn Europäer allerdings ihre christlich-jüdische Basis verleugnen und sich praktisch gegen jede Art von Religion wenden, dann üben sie damit selbst eine politische Macht aus und fördern so eine Gegenbewegung, die extremistischen Islamisten hilft, ihre Religion zu einem politischen Machtfaktor zu machen.

Emrich ruft deshalb zu einem positiven Zusammenleben im Sinne christlicher Nächstenliebe auf. Die Tatsache, dass in Deutschland die Orientierung an Werten immer mehr in den Hintergrund gedrängt wird, stellt einem solchen Engagement zwar Hindernisse in den Weg, fordert aber gleichzeitig umso mehr dazu auf, diese abzuräumen.

Der Cartellverband der katholischen deutschen Studentenverbindungen sieht seine Aufgabe darin, bei Studentinnen und Studenten die christliche Werteorientierung zu stärken und dadurch in der Berufswelt und der Gesellschaft das Wertebewusstsein zu fördern. Statt einer Abwehrhaltung pflegt der Cartellverband deshalb den interreligiösen Dialog, um so seinen Beitrag zu einem friedlichen Zusammenleben zu leisten.

Kath. Soziallehre

10559053_725940124150880_1256701057_nOb Rendite oder ob Produktivität, ob 5- Jahresplan oder ob prozentuale Renditesteigerung , in beiden Extremen, im Kapitalismus, wie auch im Sozialismus / Kommunismus zählen nur diese Faktoren. Der Mensch als Individuum fällt in diesem System hinunter. Der Mensch als Abbild Gottes, mit seiner unantastbaren Menschenwürde darf niemals als reines Humankapital oder Humanressource gesehen werden.

Mit dieser schwierigen Thematik beschäftigten wir uns, am gestrigen Abend unter  Leitung unseres Bbr. dem hochwürdigen Herrn Domvikar Christian Hecht. Natürlich war dies nur eine Thematik. Die katholische Soziallehre schafft eine ganze Fülle von Problematiken anzusprechen und mit Lösungsvorschlägen zu beseelen. Unter anderem diskutierten wir auch, über Europa und die EU als große Baustelle der katholischen Soziallehre besonders in Bezug auf den Föderalismus im Zusammengang mit dem Grundprinzip der Subsidiarität. Die drei großen Grundprinzipien wurden gestern erläutert:

Solidarität, Personalität und Subsidiarität.

Nach einem zweistündigen Workshop beendeten wir diesen, mit vielen weiteren Gedanken und dem Wunsch diese Thematik nochmals im kommenden Sommersemester weiter zu diskutieren.