Archiv der Kategorie: Patria

PanEuropa Vortrag

S0194740Am gestrigen Donnerstag, um 19 Uhr fand, wie angekündigt im Haus der Kathedrale der Vortrag eines Mitgliedes des Bundesvorstandes der PanEuropa statt. Was uns sehr erfreute, war, dass nicht nur Vertreter von Studentenverbindungen und der PanEuropaUnion im Auditorium gewesen waren. Es befanden sich Vertreter der unterschiedlichsten Verbände, wie zum Beispiel der CDU und Kolping mit ein. Weiterhin waren auch Zuhörer ohne Verbands od. Vereinshintergrund zu gegen. Als Ehrengäste begrüßte der Redner des Abends, die starke Fraktion der katholischen Geistlichkeit herzlich und mit allen gebührenden Ehren.

Der Vortrag, „Geschichtliche, politische und übernationale Zusammenhänge zwischen dem Heiligen römischen Reich und dem heutigen Europa“, verband geschichtliche Themen, mit unserer heutigen Situation in Europa und unseren Nationalstaaten. Zuletzt gab der Redner einen Ausblick in ein zukünftiges, gemeinschaftliches, wie auch christliches Europa. Das sehr tiefgehende und auf der katholischen Soziallehre fundamentierte Referat, wurde mit einem Zitat von Dr. Otto von Habsburg beendet, welches wohl an diesem Abend mit Programm war: „Wer nicht weiß woher er kommt, kann nicht wissen wohin er geht, da er nicht weiß wo er steht.“

Abschließend wurde im Kreise des Auditoriums und mit unserem fachkundigen Referenten noch eine Weile diskutiert und debattiert.

Vortrag der PanEuropaUnion

thumb_b1506de6c79cb618031f189cfde8a2b3 Es erfreut uns, bereits jetzt einen Vortrag im Wintersemester bekannt zu geben.

Am 30.10.2014 hält ein Mitglied des Bundesvorstandes der PanEuropaJugend,  im Haus der Kathedrale, um 19 Uhr, ein Referat zum Thema „Geschichtliche, politische und übernationale Zusammenhänge des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation und dem heutigen Europa“. Dabei werden sowohl positive als auch negative Perspektiven auf die europäische Gemeinschaft eröffnet. Zudem wird das christliche Fundament Europas eine tragende Rolle spielen.

Der Referent ist zu dem, Landesbeauftragter für die Bundesländer Sachsen-Anhalt und Sachsen, sowie im Ausschuss für Finanzen und Währung tätig. Das der Vortragende ein Bundesbruder ist, erfreut uns umso mehr.

Ihre

K.D. St.V. Chursachsen

PanEuropaUnion Grundsätze

22. Stiftungsfest

Stiftungsfest bild für homep

Das Stiftungsfest einer Verbindung ist wie ein Zusammenschluss von Weihnachten, Ostern und Pfingsten. Nach langen und ebenso anstrengenden Vorbereitungen freuten wir uns, als wir gegen 18 Uhr am vergangenen Freitag Alles aufgebaut, hingestellt, angestellt und fertig gemacht hatten. Dies war selbst mit über 10 Aktiven kaum zu schaffen, da zwei Frauen der Bundesbrüder und einige weitere Herren aus unseren Reihen, gefühlte vier Tage in der Küche standen. Dieses Büffet ließ sich wahrlich sehen. Gegen 19 Uhr kamen unsere ersten Gäste. Im weiteren Verlauf des Abends, erschienen nicht nur sehr viele aus unserer Altherrenschaft mit ihren Frauen, sondern auch befreundete Verbindungen aus Dresden.

Am frühen Samstagmorgen startete ein Bundesbruder mit allen Frauen zu unserem „Damen-und Gästeprogramm“. Der Ausflug zum, nahe der Stadt Dresden liegenden, Schloss Moritzburg und mit dortiger Führung durch das alte Gemäuer fand besonders guten Anklang. Unsere vor Ort gebliebenen aktiven Studenten sowie unsere Alten Herren tagten währenddessen auf unserem Haus und beratschlagten über administrative Angelegenheiten. Nachdem die Damen gegen 16 Uhr wieder in Dresden ankamen, gab es noch eine kleine „Verschnaufpause“ bis wir 18 Uhr im italienischen Dörfchen uns alle zum gemeinsamen Abendessen trafen.

20 Uhr begannen wir unseren, gut besuchten Festkommers. Auch an diesem Abend waren wir nicht unter uns, auch hier erfreuten wir uns an reger Beteiligung, von befreundeten Verbindungen sowie von einigen Eltern der aktiven Bundesbrüder. Nach dem herrlichen Festkommers begaben wir uns auf unser Haus und ließen dort den Abend bzw. die Nacht heiter ausklingen.

Am nächsten Morgen sah man die Anstrengungen in aller Gesichter. Dennoch ließen wir es uns nicht nehmen in der Kathedrale zu Dresden, im Hochamt zu chargieren. Der Segen Gottes darf bei einem Stiftungsfest selbstverständlich nicht fehlen. Wer nach der Hl. Messe noch Kraft und Freude hatte, konnte sich auf unserem Haus nochmals treffen und das Wochenende revue passieren lassen.

Auf diesem Weg wollen wir nochmals allen Helfern danken! Besonders den Damen unserer Bundesbrüder ohne deren Unterstützung das Stiftungsfest nicht so rund abgelaufen wäre.

150. Stiftungsfest der AV Austria zu Innsbruck

Homepage Austria

Bei gefühlten 50 Grad Celsius Außentemperatur herrschten im Auto, welches sich stetig nach Tirol bewegte, gemütliche 25 Grad, sowie ausgelassene Stimmung. Nach acht Stunden Fahrt und kurzem Aufenthalt in unserem Gasthof, welcher dem Großvater eines Bundesbruders gehört, starteten wir Richtung Altstadt, um dem Begrüßungsabend der AV Austria in ausgeprägter Heiterkeit beizuwohnen.  Dort wurden wir von unzähligen Cartellbrüdern aus allen deutschen Ländern herzlichst empfangen.

Am Samstag galt schlicht das Leitmotiv: „Durchhalten“. Nun war die gefühlte Temperatur endgültig bei 60 Grad angelangt, pünktlich zum Beginn des gewaltigen Festumzuges durch Innsbruck, der ab 14.30Uhr durch die herrliche Altstadt der Tiroler Metropole führte.Die drei „Hochchargen“ leiteten die gesamte, bunte Gefolgschaft hoch zu Ross an.Danach folgten über 200 Cartellbrüder mit Fahnen und unseren traditionellen Uniformen, den sogenannten Vollwichs. Hierauf schlossen sich dann 1300 weitere Brüder in dunklen Anzügen, Bändern und Mützen an, sowie deren Frauen, Kinder und Enkelkinder. Musikalisch wurde dieser riesige Festumzug von vier Blaskapellen begleitet, natürlich ganz traditionell aus den Tiroler Landen. Nach einem kurzen Konzert vor dem Dom St. Jakob bewegten sich alle in die ausgesprochen eindrucksvoll gestaltete Kirche zum Pontifikalamt. S.E. Bischof Scheuer merkte man die Strapazen des Festumzuges in der Messe an, jedoch ließ er es sich nicht nehmen, bei dem Festumzug an vorderster Linie mitzulaufen, da auch er ein „Kind der AV Austria“ ist- so seine Aussage in der Predigt. Nach der Hl. Messe folgte der Festkommers im Congresszentrum zu Innsbruck.

Am Pfingstsonntag wurde es etwas ruhiger. Ein gemeinsames Mittagessen am Fuße des Bergisel, im stadtbekannten Gasthof ‚Bierstindl‘, und ein gemütlicher Ausflug zum Andreas Hofer Denkmal standen auf dem Programm. Am Abend wurde der Tag ruhig und ausgelassen auf dem Austria-Haus verbracht.

Am letzten Tag hatte die AV Austria ein Straßenfest organisiert, das an zünftiger Geselligkeit, bei schmackhaften Weißwürsten und ofenfrischen Brezn, kaum zu überbieten war. Diese fröhliche Runde wurde erneut durch hausgemachte Blasmusik, inbrünstigen Gesang aller vor Ort Versammelten und einem strahlend blauen Himmel umrahmt.

Wann die Festivität ihren wohlverdienten Ausklang nahm, blieb leider ungewiss, da wir unsere Rückreise bereits in den frühen Nachmittagsstunden antreten mussten, um unser Elbflorenz nicht allzu spät zu erreichen. Nach einer fast neunstündigen Autofahrt sind wir am Montagabend, erschöpft und müde, aber glücklich und voll schöner Erinnerungen, wohlbehalten in unserem herrlichen Dresden angekommen.

 

22. Stiftungsfest der Salia-Silesia

20140524_183650

Vom 22. bis 25 Mai besuchten Vertreter der KDStV Chursachsen das 22. Stiftungsfest der AV Salia-Silesia zu Oppeln im CV.  In den Räumen des Hotels Arkas konnte ein feierlicher Festkommers geschlagen werden. Die Höhepunkte des Kommerses bildeten sicherlich die Burschung eines Fuxen und die Reception zwei neuer Cartellbrüder, sowie der Festvortrag von Pfarrer Tarlinski zum Thema der sprachlichen Vielfalt in Oberschlesien, welcher  außerordentlich interessant gestaltet war.  Insbesondere die, über Jahrhunderte gepflegte Seelsorge der katholischen Kirche, und ihr Wirken in der Region Schlesiens stellte ein zentrales Kernstück der gesamten Thematik dar. Ein besonderes Anliegen der Kirche ist die Gestaltung der Seelsorge in der „Sprache des Herzens“, die wir bis in unsere Gegenwart für alle Menschen gleichermaßen transportieren müssen.

Letztendlich konnte der Kommers jedoch feierlich mit Singen des Oberschlesierliedes beendet werden und die Chursachsen traten am Sonntag, nach dem Exbummel, die Rückfahrt in die sächsische Heimat an.

 

 

MittelEuropaRingKneipe in Teplice

MERK Bild

Einen Höhepunkt zu Beginn des Sommersemesters bildete unweigerlich die Mitteleuroparingkneipe, die im Anschluss an unsere Ankneipe, bereits einen Tag danach, stattfand .
Das Chargenkabinett der KDStV Chursachsen freute sich inständig über die  Einladung seitens der KDStV Pragensis Prag und kam mit ebensolcher Freude ihrem Wunsch nach, diese mit ihnen gemeinsam schlagen zu können.
Die diesjährige Mitteleuroparingkneipe wurde in einem ländlichen Vorort von Teplice , etwa auf halber Strecke zwischen Prag und Dresden, ausgetragen. Gerade in Zeiten, in denen die europäische Union vielerorts kritisch betrachtet wird, haben wir Chursachsen es als eine Herzensangelegenheit empfunden, ausgedrückt auch durch diese Ringkneipe, unsere freundschaftlichen Beziehungen mit der KStV Pragensis Prag im EKV und der AV Salia Silesia zu Oppeln im CV weiter zu pflegen und zu vertiefen.
Nächstes Sommersemester haben wir Chursachsen erneut die Ehre selbst Gastgeber  der Mitteleuroparingkneipe zu sein.